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Zentrum für Gender und Diversität

Gendersensibilität im Maker-Space

© Technisches Museum Wien, Paul Bauer

Eine lange Liste an Faktoren hat die Bedarfsanalyse im Projekt NextGenLab ergeben, bei der es darum gegangen ist Jugendliche, Expert*innen. Vertreter*innen von Unternehmen und Pädagog*innen zu befragen, wie es gelingen kann, gendersensible Vermittlungsformate im techLAB des Technischen Museums Wien zu entwickeln. Das Lab ist ein typischer Maker Space, der mit einem 3D-Drucker, Laser-Cutter, einer Vinyl Presse oder Möglichkeiten erste Programmiererfahrungen zu machen, ausgestattet ist. Hier eine Auswahl der wesentlichsten Faktoren, die sich aus diesen Analysen ergeben haben:

  • Selbstgesteuertes Lernen ermöglichen – die Jugendlichen entscheiden sich für die Produkte, die sich gestalten möchten.
  • Eine Vielzahl von unterschiedlichen – nicht stereotypen – Identifikationsmöglichkeiten anbieten.
  • Die junge Menschen willkommen heißen und ihnen mit Respekt und Authentizität auf Augenhöhe begegnen.
  • Niederschwelligkeit der Angebote gewährleisten und Offenheit für Fragen zeigen.
  • Fokussierung auf den kreativen Gestaltungsprozess und nicht auf die Materialien oder die Geräte, denn diese könnten stereotyp geprägt sein.
  • Die Besucher*innen müssen einen Nutzen der Produkte für sich selbst erkennen können.
  • Einem gesamten technologischen Produktionsprozess durchleben können und ein Produkt mit nach Hause nehmen können.
  • Eine Ent-Dramatisierung der Geschlechterdifferenzen von dem Hintergrund einer sehr hohen Genderkompetenz der betreuenden Personen im Hinblick auf deren Reflexions- und Handlungswissen ermöglichen.

 

NextGenLab – Innovation und Exploration für den Arbeitsmarkt der Zukunft (Projektnummer: 872613) wird im Rahmen des Programms „FEMtech Forschungsprojekte“ in der 5. Ausschreibung vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

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