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Zentrum für Gender und Diversität

Eltern zu Gatekeeper*innen im MINT machen

Künstliche Intelligenz und Robotik haben Einzug in unseren Alltag genommen, technologischen Innovationen entwickeln sich in einer bisher unvorstellbaren Geschwindigkeit. Um an diesen Entwicklungen teilhaben zu können, wird immer wieder das Schlagwort MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) genannt. Obgleich gerade die MINT-Kernberufe Informatik und Naturwissenschaften   hohe Zukunftssicherheit versprechen, entscheiden sich immer noch zu wenige junge Menschen für eine Berufslaufbahn in diesem Bereich. Das trifft ganz besonders auf Mädchen bzw. junge Frauen zu. Das multiple Geflecht, das dazu führt, ist gut erforscht. Gerahmt von Gender-Stereotypen nehmen neben dem Bildungsbereich ganz besonders Eltern die wesentlichste Rolle darin ein, ihre Kinder für MINT-Berufe zu interessieren.

Zauchner-Studnicka, 2019

E-MINT ist das erste Projekt österreichweit, das sich mit dieser Thematik annimmt und erforscht, wie Eltern eine Rolle als Coaches oder  Mentor*innen für ihre Kinder  in diesem Bereich einnehmen können. Dabei wird es besonders darum gehen, die Erwachsenen für das Thema zu begeistern und Kompetenzen aufzubauen, die sie benötigen, um als positive Vorbilder für ihre Kinder zu wirken.

E-MINT – Eltern als MINT-Gatekeeper in die digitale Welt (Projektnummer 873002 ) wird im Rahmen des Programms „FEMtech Forschungsprojekte“ in der 6. Ausschreibung vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

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