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Zentrum für Gender und Diversität

8. Mai 2018
von saza
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ditact_women’s IT summerstudies


20.08. – 01.09.2018
Jetzt anmelden bis 03. Juli _ ditact.ac.at!


Ab sofort ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, welche von 20. August bis 01. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.

Dieses Jahr bieten wir interessierten Frauen über 55 Kurse, welche einen rundum Einblick in „die Welt der IT“ geben und die aktuellen Trends der IT berücksichtigen.

Blockchain, Artificial Intelligence, HCI, IoT, Big Data, Industry 4.0, Digitalisierung, Web, Machine Learning, IT-Projektmanagement, Security, Datenschutz und vieles mehr erwartet die Teilnehmerinnen, die sich aus alldem ihr individuelles Programm zusammenstellen. In Kooperation mit der PH-Salzburg werden die Kurse des Moduls „Smarte Schule“ für die LehrerInnenfortbildung angerechnet und sind auch für Männer zugänglich.

Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, Inspiration, Freude am Ausprobieren und Spaß an der Sache zeichnen die Atmosphäre der ditact aus. Ein Rahmenprogramm für Körper und Geist (Yoga am Morgen und Stammtisch am Abend) runden das Programm ab.
Weiters wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten um die Teilnahme für alle interessierten Frauen zu ermöglichen.

Die Kurskosten betragen zwischen € 25 – € 60 (je nach Kurslänge).

Das vollständige Kursprogramm, die Anmeldung zu den Kursen sowie Informationen zur Eröffnung am 20.08. finden Sie unter https://ditact.ac.at/event/ditact-2018/course

Kontakt: Mag. Alexandra Kreuzeder (Projektleitung), Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg, Tel: 0662-8044-4805, mail: Alexandra.Kreuzeder@sbg.ac.at

4. Mai 2018
von saza
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Fresh proposals for future education

We do believe that the best way to show how WYRED truly brings out the voice of youth, is by presenting the artifacts realized by the young participants to this project. As a matter of fact, nothing tells us about the youth of today more than turning their own words, their own feelings and ideas down into tangible objects for you to see. The success story we are about to tell you is quite a representative example of how this is true.
Valentina Borowansky, a 17-year old from Austria, has written an essay on the topic of future education, called “The Prison School – How the System Fails Us”. 
“We study. A lot. But we don’t really know anything. We can’t use it. We are not smarter than before.But how does this work out? We go to school. We study. Then why don’t we know anything?Did we fail the system? Or did the system fail us?” 
is what she asks herself, and us, in her paper aiming to show how today’s school system makes children, young people and their own parents “all prisoners”.Her ultimate objective is that of demonstrating how school actually doesn’t just provide children and young people with knowledge, but also takes knowledge from them.
 “The current school system is twisted, outdated, unauthentic and hostile of individuality. But it doesn’t have to be like that. There are alternatives.”

Le(e)hrsaal

 Valentina outlines six essential points that, according to her, turn school into “a prison”.

When focusing on solutions, Valentina argues that there already exist teachers with innovative approaches in didactics and methodology. However, this is just one side of the coin. The other side is the entire education system, which keeps parents, teachers and young people together. Valentina proposes a new, democratic, alternative model of schools: for example “Kapriole in Freiburg”, or “The free school in Leipzig” which focus on childrens’ and young people’s individual skills and interests and let the teachers take over the role of empowering “Learning-Coaches” that foster the curiosity of the learners.“Maybe this is not the ultimate solution for our old-crusted system, but it takes the right direction. We need to start learning, understanding, exploring and researching again. The people of tomorrow need a school of tomorrow.”Das Gefängnis Schule

2. April 2018
von saza
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Die Stimmen von Jugendlichen in der digitalen Welt

Im H2020-Projekt „WYRED“ geht es darum, Kindern und Jugendlichen eine Stimme in einer immer stärker digitalen Gesellschaft zu geben. Ziel ist, sie dabei zu unterstützen, ihre Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen für ihre Zukunft zu erforschen. Ihre Ideen über WYRED (politischen) EntscheidungsträgerInnen zu kommunizieren, stellt außerdem  ein weiteres wichtiges Anliegen von WYRED dar. Kurz vor Ostern konnte bereits der erste Forschungszyklus an der Produktionsschule Eggenburg abgeschlossen werden.

SchülerInnen der Produktionsschule Eggenburg beim Projektabschluss, mit der Koordinatorin Franziska Titzmann (rechts)

Themen für die digitale Zukunft

Eindrucksvoll zeigen beispielsweise „derkoffer1“, „zeref36“ und „178“ (Avatar-Namen) was die Faszination von Gaming für sie ausmacht: Das hat sehr viel damit zu tun, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Teil einer Gemeinschaft, in der sie wertgeschätzt werden. Jedenfalls aber auch, dass  ihr Beitrag einen wesentlichen Teil im gemeinsamen Spiel ausmacht. Neben anderen TeilnehmerInnen  setzt sich  „Sedetka“ mit Umweltverschmutzung, der Ungleich-Verteilung von Ressourcen (Geld) auf der Welt und Mobbing auseinander. So schreibt sie eine Geschichte darüber, wie es gelingen kann, Mobbing zu verhindern. Sehr berührend sind darüber hinaus ihre Gedichte. Sie zeigen die Bandbreite menschlicher Emotionen sowohl in schlechten als auch in guten Zeiten auf.

Hohe Kreativität

Hier nur beispielhaft zwei Artefakte, um die Kreativität der SchülerInnen aus Eggenburg darzustellen. Ein Produkt von Sedetka zu ihren Erwartungen an das Leben und eines von „Jesseal“ zur Gefahr von Atomkraftwerken. Diese stellen eine ständige Bedrohung ganz besonders für den nördlichen Grenzbereich Österreichs dar, in dessen Nähe sich auch die Produktionsschule Eggenburg befindet.

Sedetka: Mein Leben ist toll

Jesseal: Gefahren von Atomkraftwerken

Das gesamte WYRED-Team bedankt sich ei den SchülerInnen der Produktionsschule Eggenburg dafür, dass sie sich mit ihren Ideen und Themen in das  Projekt eingebracht haben und  so wesentlich zum Erfolg von WYRED beigetragen.

 

 

9. Dezember 2017
von saza
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Hohe Diversität der Themen: Eggenburg forscht!

Ein hohes Ausmaß an Diversität ist für das Forschungsprojekt WYRED von großer Bedeutung. Die SchülerInnen der Lehrlingsstiftung Eggenburg haben bereits ein paar sehr spannende Arbeiten erstellt.

Diversität der Themen ist hoch

Mittlerweile sind wir im in der Explorations- bzw. Forschungsphase angekommen.   Die TeilnehmerInnen der österreichischen Organisationen haben sich seit dem Frühjahr intensiv mit den Themen auseinander gesetzt, die ihnen wichtig sind. Sie haben an der Delphi-Erhebung teilgenommen, sie haben ihre Themen in „Sozialen Dialogen“ ausformuliert und die wesentlichen Fragen herausgearbeitet, die damit verbunden sind.  Die Jugendlichen der Produktionsschule der Lehrlingsstiftung Eggenburg arbeiten aktuell engagiert an ihren Themen: Sie setzen sich mit  „Umweltproblemen“, „Mobbing“, Berufsaussichten“ und „Leben wie ich will“ auseinander.

Diversität Eggenburg Moves

Hohe Diversität von Forschungsthemen in der Lehrlingsstiftung Eggenburg

Erste Ergebnisse liegen vor

In der Produktionsschule werden die Jugendlichen auf den Übergang zwischen Schule und Beruf vorbereitet. Mit vielfältigen  Trainings- und Coachingangeboten werden die Chancen auf den Einstieg in eine Berufsausbildung bzw. in den Arbeitsmarkt erhöht. Erste Ergebisse der Explorations- bzw. Forschungsprozesse  gibt es bereits. Beispelsweise die Gedichte von Nicole zu ihrem Leben oder ihre berührende  Kurzerzählung zu einem Mobbingfall, den sie selbst erlebt hat. YouTuber, die sich mit Gaming auseinandersetzen, stehen hoch im Kurs bei den (männlichen) Jugendlichen der Stiftung.  Auch wenn es sich bei den Spielen um  um Ego-Shooter  handelt, geht es  in den Rap Texten sehr viel um die Akzeptanz . Dafür, so zu sein wie man ist und sich in einer Community zu bewegen, die durch gegenseitigen Respekt geprägt ist.

Wie geht es weiter?

Wir sind gespannt, welche weiteren Themen sich ergeben werden, die für die Jugendlichen im Hinblick auf ihre Zukunft von Bedeutung sind. Es ist geplant, die in den Explorationsphasen entwickelten Themen EntscheidungsträgerInnen zur Verfügung zu stellen: Auf diese Weise sollen die Stimmen der Jugendlichen Gehör finden . So soll es gelingen, dass Jugendliche  ihre eigene Zukunft in einer immer stärker digitalen Gesellschaft zumindest ein wenig mitgestalten können.