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Zentrum für Gender und Diversität

18. September 2018
von saza
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Reverse-Mentoring ist neu gestartet!

Durch die Unterstützung der Abteilung I/10, Gender Mainstreaming/Gleichstellung und Schule des bmbwf ist es möglich: re-ment kann im Schuljahr 2018/19 mit vier Partnerschulen weitergeführt werden!

Diesmal werden 60 SchülerInnen in das Projekt aufgenommen. Die aktuellen Daten von EIGE (European Institute for Gender Equality, 2016), die in Europa ein Verhältnis von 82 % männlichen und  18 % weiblichen IT ExpertInnen aufzeigen, sprechen dafür, auch in dieser Runde den Fokus wieder entschieden auf die Teilnahme von Mädchen zu legen. Es ist jedoch geplant, vor dem Hintergrund einer gendersensiblen didaktischen Herangehensweise, heuer auch interessierte Buben ins Projekt aufzunehmen.

Reverse-Mentoring-Modell

In dieser neuerlichen Durchführung von re-ment bauen wir zentral auf dem Modell auf, das im Rahmen des Pilotprojekts entwickelt wurde.

Sabine Zauchner-Studnicka, 2017

Als eine Spezialform des Mentoring stellt Reverse-Mentoring diesen klassischen Ansatz auf den Kopf: SchülerInnen übernehmen die Rolle von MentorInnen in den IT für ihre LehrerInnen, welche wiederum die Rolle von Mentees einnehmen. Damit bietet dieses Konzept eine neue und innovative Perspektive in der Gender- und Technologiedebatte, indem es nicht auf vermeintliche Defizite von SchülerInnen in den IT fokussiert, sondern auf deren zweifellos vorhandene Kompetenzen und Ressourcen in diesem Bereich. Das Konzept – ein in Unternehmen mittlerweile sehr häufig angewandtes Personalentwicklungsinstrument – wurde im Rahmen des Pilotprojekts [1] an den schulischen Kontext angepasst und erfogreich durchgeführt. Es steht nun als Modell für die Nutzung im Bildungsbereich zur Verfügung.

KoordinatorInnen-Workshop

Der KoordinatorInnen-Workshop am 14. September im Future Learning Lab Wien stellt den Startpunkt für den Programmablauf im laufenden Schuljahr dar. In den nächsten Wochen werden die SchülerInnen mit systemisch-konstruktivistischen Coachings auf ihre neue, ungewöhnliche Aufgabe als MentorInnen vorbereitet. Vor dem offiziellen Start der Durchführung Anfang Oktober findet das Matching, die Passung der MentorInnen mit ihren Mentees statt. Im Mentoring-Prozess wiederum wird die gegenseitige, face2face- oder online-Unterstützung eine wesentliche Rolle spielen. Re-ment wird im Juni 2019  mit einer großen gemeinsamen Abschlussveranstaltung schließen. Wir werden laufend berichten…

[1] FEMTech Kooperationsprojekt koordiniert von MOVES-Zentrum für Gender und Diversität in Kooperation mit der  Pädagogischen Hochschule Niederösterreich

2. September 2018
von saza
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A story about Virtual Reality

The WYRED (netWorked Youth Research for the Empowerment in the Digital society) project in the meantime finishes its second cycle of generative research. A broad variety of projects – intended to give Young People a voice in our more and ore digital society –  was developed in this H2020 project, One of them is the reflection of Bianca Neumann, Lisa Birett and Alina Bindu from Hertha Firnberg-Schools in Vienna on the impacts of  New Technologies on our lives: 

They tell us that our world is currently filled with modern technology due to the noteworthy progress scientists have made in recent years. Artificial intelligence and robotics have become significantly advanced and are commonly found in the modern working fields. The adoption of service automation is able to facilitate production, transportation, medicine, education, tourism, and many other areas. The question is whether or not the world of employment will benefit from this embrace of machinery and what challenges human employees might face if robots were to actively participate in various business departments.

This also accounts for  Virtual Reality which is one of the modern technologies that are nowadays used to alter our perception of the world that is surrounding us. Wikipedia defines VR as “a computer-generated scenario that stimulates a realistic experience”.

But what exactly does this mean? Headsets are usually used to either create a completely new environment or just change the outlay of the real world. Even props or physical environments can be used to generate realistic images and sounds that will completely pull the user into an alternative universe. To make the experience as authentic as possible the user is able to look and move around and even interact with virtual features or items.

Virtual reality can come in handy in many different fields and is believed to facilitate many tasks we have to face. In social sciences for example, VR is being used to study and replicate interactions of human beings in a controlled environment. Also, surgery training can nowadays be done through VR technologies. The benefits of an altered or artificial environment can be taken advantage of for educational or training purposes where individuals can develop skills without the pressure of failure and the fear of consequences which are constantly present in the real world. But virtual reality is also used for entertainment purposes, in public or privately. This includes gaming, 3D cinema or roller coasters that are offering an extraordinary experience by using modern technologies.

„Even though VR“, the young women summarize, „has many advantages there are various concerns especially regarding the health and safety of the users as well as the protection of their privacy. Some side effects of VR have already been noticed but most long-term effects on vision and neurological development are still unknown“

9. August 2018
von saza
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Neuigkeiten

Sorry für die lange Schweigsamkeit am Blog, aber es war etwas dicht in der letzten Zeit. Nach dem Urlaub kann ich aber nun einen spannenden Herbst ankündigen: Zwei neue Projekte, WYRED setzt eine Reihe von online Aktivitäten im Kontext der digitalen Gesellschaft und was besonders erfreulich ist: Reverse-Mentoring an Schulen kann weitergeführt werden. Außerdem sind weitere Genderberatungen für Forschungsprojekte sowie MINT- und  Genderseminare geplant.

NextGenLab

Das  FEMtech-Projekt wird vom Technischen Museum Wien koordiniert (Mag.a Elisabeth Limbeck-Lilienau) und in Kooperation mit Lekton Grafik und Web Development und MOVES durchgeführt.

Das GenLab ermöglicht Jugendlichen Zugang zu digitalen Technologien, welche durch die Industrie 4.0  immer mehr an Bedeutung erlangen (z.B. 3D-Drucken, Physical Computing mittels Arduino oder Rasperry Pi, Laser Cutten oder Vinyl Plotten).  Das alleine stellt noch keine besondere Innovation dar. Diese technologischen Entwicklungen in einer attraktiven Labor-Umgebung mit einem gendersensiblen Vermittlungskonzept zu kombinieren wie es das NextGenLab plant, ist allerdings neu. Durch dieses Angebot und u.a. durch die Miteinbeziehung von Unternehmen, sollen jungen Menschen neue Handlungsoptionen für ihre Zukunft in dieser digitalen Welt eröffnet werden.

RoboGen

RoboGen ist ein innovatives – ebenso FEMtech – Projekt, das vom bmvit gefördert wird. Koordiniert von der Salzburg Research GmbH (DI.in Manuela Plößnig) wird RoboGen gemeinsam mit der Johanniter Österreich Ausbildungs und Forschung gem. GmbH und MOVES durchgeführt.

RoboGen entwickelt einen Prototypen mit einem lernenden Agenten, der NutzerInnen vielfältige Optionen zugänglich macht. Die Mensch-Maschine-Interaktion soll durch eine gendersensitive Herangehensweise ein hohes Maß an Personalisierung ermöglichen. Die Zielgruppen des Projekts sind SeniorInnen und Menschen mit chronischen Erkrankungen. RoboGen ermöglicht ihnen, länger selbstständig im häuslichen Umfeld zu bleiben bzw. sich selbst besser in ihrer Erkrankung versorgen zu können.

WYRED

Das Horizon 2020 Projekt WYRED (netWorked Youth Research for the Empowerment in the Digital Society) wird im Herbst sein drittes und letztes Jahr beginnen.

Mittlerweile liegen eine Vielzahl von (Forschungs)projekten und Artefakten der Jugendlichen aus den Teilnahmeländern vor, welche die für sie wichtigen Themen abbilden: In den WYRED-Stories sind diese im Detail nachzulesen.  Für den Herbst sind eine Reihe von online-Events innerhalb der Plattform geplant, welche sich an diesen Themen orientieren, aber auch externe Events mit einbeziehen werden (z.B. UNESCO International Days). Wesentlich für das dritte Forschungsjahr wird auch sein, ein nachhaltiges Business-Modell für WYRED zu schaffen, in das ganz besonders auch StakeholderInnen mit einbezogen werden.

re-ment

Durch das großartige Engagement der Abteilung Gleichstellung und Diversitätsmanagement des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.  wird die Weiterführung re-ment (Reverse-Mentoring) im Schuljahr 2018/19 ermöglicht. re-ment zielt darauf ab, die Potentiale von jungen Menschen (primär Mädchen) in den IT (Informationstechnologien) sichtbar zu machen, indem das traditionelle Mentoring „auf den Kopf gestellt“ wird: SchülerInnen übernehmen die Rolle von Mentorinnen für LehrerInnen.  Dabei können wir auf den Erfahrungen und Evaluierungen aufbauen, die wir im FFG-geförderten Pilotprojekt gemacht haben. Hier finden Sie die wesentlichen Erkenntnisse des Projekts kompakt zusammengefasst in Form einer Handreichung für Lehrende: Reverse Mentoring an Schulen.

Wie auch immer, langweilig wird der Herbst mit Sicherheit nicht – daher ist bei diesen Temperaturen wohl durchaus noch ein bisschen Chillen angesagt…

 

8. Mai 2018
von saza
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ditact_women’s IT summerstudies


20.08. – 01.09.2018
Jetzt anmelden bis 03. Juli _ ditact.ac.at!


Ab sofort ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, welche von 20. August bis 01. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.

Dieses Jahr bieten wir interessierten Frauen über 55 Kurse, welche einen rundum Einblick in „die Welt der IT“ geben und die aktuellen Trends der IT berücksichtigen.

Blockchain, Artificial Intelligence, HCI, IoT, Big Data, Industry 4.0, Digitalisierung, Web, Machine Learning, IT-Projektmanagement, Security, Datenschutz und vieles mehr erwartet die Teilnehmerinnen, die sich aus alldem ihr individuelles Programm zusammenstellen. In Kooperation mit der PH-Salzburg werden die Kurse des Moduls „Smarte Schule“ für die LehrerInnenfortbildung angerechnet und sind auch für Männer zugänglich.

Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, Inspiration, Freude am Ausprobieren und Spaß an der Sache zeichnen die Atmosphäre der ditact aus. Ein Rahmenprogramm für Körper und Geist (Yoga am Morgen und Stammtisch am Abend) runden das Programm ab.
Weiters wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten um die Teilnahme für alle interessierten Frauen zu ermöglichen.

Die Kurskosten betragen zwischen € 25 – € 60 (je nach Kurslänge).

Das vollständige Kursprogramm, die Anmeldung zu den Kursen sowie Informationen zur Eröffnung am 20.08. finden Sie unter https://ditact.ac.at/event/ditact-2018/course

Kontakt: Mag. Alexandra Kreuzeder (Projektleitung), Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg, Tel: 0662-8044-4805, mail: Alexandra.Kreuzeder@sbg.ac.at

4. Mai 2018
von saza
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Fresh proposals for future education

We do believe that the best way to show how WYRED truly brings out the voice of youth, is by presenting the artifacts realized by the young participants to this project. As a matter of fact, nothing tells us about the youth of today more than turning their own words, their own feelings and ideas down into tangible objects for you to see. The success story we are about to tell you is quite a representative example of how this is true.
Valentina Borowansky, a 17-year old from Austria, has written an essay on the topic of future education, called “The Prison School – How the System Fails Us”. 
“We study. A lot. But we don’t really know anything. We can’t use it. We are not smarter than before.But how does this work out? We go to school. We study. Then why don’t we know anything?Did we fail the system? Or did the system fail us?” 
is what she asks herself, and us, in her paper aiming to show how today’s school system makes children, young people and their own parents “all prisoners”.Her ultimate objective is that of demonstrating how school actually doesn’t just provide children and young people with knowledge, but also takes knowledge from them.
 “The current school system is twisted, outdated, unauthentic and hostile of individuality. But it doesn’t have to be like that. There are alternatives.”

Le(e)hrsaal

 Valentina outlines six essential points that, according to her, turn school into “a prison”.

When focusing on solutions, Valentina argues that there already exist teachers with innovative approaches in didactics and methodology. However, this is just one side of the coin. The other side is the entire education system, which keeps parents, teachers and young people together. Valentina proposes a new, democratic, alternative model of schools: for example “Kapriole in Freiburg”, or “The free school in Leipzig” which focus on childrens’ and young people’s individual skills and interests and let the teachers take over the role of empowering “Learning-Coaches” that foster the curiosity of the learners.“Maybe this is not the ultimate solution for our old-crusted system, but it takes the right direction. We need to start learning, understanding, exploring and researching again. The people of tomorrow need a school of tomorrow.”Das Gefängnis Schule