Moves

Zentrum für Gender und Diversität

22. Juni 2017
von saza
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Auf die Bühne! Einladung zur Abschlusstagung am 8. September

Wenn Schülerinnen ihre Lehrkräfte und andere Erwachsene im Umgang mit PC und Internet unterstützen, brechen sie nicht nur ihre Schülerinnen-Rolle und die klassisch zugeschriebenen Geschlechterrollen auf, sondern drehen auch das klassische Bild um, wonach nur Jüngere von Älteren lernen können. Die Evaluation unseres Projekts zeigt, dass nicht nur die Mentees von re-ment profitiert haben , indem sie von ihren Mentorinnen bei einer Vielzahl unterschiedlicher Computer- und Internetaktivitäten unterstützt wurden, wie beispielsweise dem Einrichten von Computern, dem Durchführen von Updates des Betriebssystems, die Nutzung von sozialen Medien bis hin zur Gestaltung von Padlets für den Unterricht, dem Erstellen von Notentabellen oder dem Erstellen von Blogs. Auch die Mentorinnen erleben sich nach dem Programm als technik-kompetenter, und sie gehen spielerischer mit Technologie um. Außerdem geben sie an, dass sich ihre Kontaktfähigkeit verbessert hat und sich ihre Kooperationsfähigkeit gesteigert hat. Re-ment hat also auch positive Effekte auf einer persönlichen Ebene gehabt.Auf die Bühne (2)

Die oben geschilderten Ergebnisse sowie die Erfahrungen der Beteiligten sind am 8. September das Thema einer Tagung an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich. Begleitet von den beiden Experten/innen, MMag. Dr. Anita Thaler und Univ. Prof. Dr. Bernhard Ertl, die sich mit den wesentlichen Bedingungen der geschlechtsspezifischen Segregation im Bereich der IKT auseinandersetzen, liegt der Fokus der Tagung auf den Herausforderungen, Möglichkeiten und Effekten einer erfolgreichen Implementierung von Reverse-Mentoring an österreichischen Schulen. Das vielfältige Programm wird bereichert durch Praxisberichte von Mentorinnen und Mentees und die Vorstellung der im Rahmen des Projekts entwickelten Reverse-Mentoring-Broschüre für Schulen. Im abschließenden World Café können individuell Themen im persönlichen Gespräch mit den Referentinnen vertieft werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Hier finden Sie das Konferenzprogramm Auf die Bühne!

 

 

8. April 2017
von saza
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Best Paper auf der ICERI

Wir freuen uns über den Best-Paper Award für die Publikation „A Model for Reverse-Mentoring in Education“! Der Award wurde von der WASET (World Academy of Science Education and Technology) auf der ICERI (International Conference for Education, Research and Innovation),  die vom 23. bis 24. März in Prag stattfand, vergeben.

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25. Februar 2017
von saza
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Moves Konferenzhinweise

Die ungewöhnlich lange Pause seit dem letzten Posting hat durchaus mit etwas Erfreulichem zu tun – nämlich, dass wir sehr mit unserem FemTech Projekt „re-ment“ und dem H2020-Projekt „WYRED“ sowie laufenden weiteren Projekteinreichungen beschäftigt sind.

Verbreitung steht auch auf der Agenda, hier daher ein Hinweis auf die nächsten beiden Konferenzen:

Auf der ICE 2017 in  Prag (International Conference on Education, Research and Innovation ;23. und 24. März) sind wir mit einem Reverse-Mentoring-Konzept für Schulen vertreten: Reverse-Mentoring in Education_preprint.

Auf den Edudays 2017 an der Donau-Uni Krems präsentieren wir WYRED am 6. Aprilüber einen Pecha Kucha Vortrag.

9. November 2016
von saza
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Reverse-Mentoring startet an den Partnerschulen

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Die ersten Erfahrungen mit Reverse-Mentoring im Bildungsbereich sammeln wir aktuell an vier AHS und BHS in Wien und Niederösterreich. Mit Schulbeginn starteten die Projekte, in denen Schülerinnen als Mentorinnen fungieren und ihren erwachsenen Mentees in den IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) anleitend und beratend zur Seite stehen. Neben dem Kompetenzerwerb der Mentorinnen und Mentees ist das Ziel eine Veränderung der Wahrnehmung von Technik als alleinige Männerdomäne.

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7. November 2016
von saza
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Horizon 2020 Projekt gestartet

Nach langer Zeit komme ich endlich wieder dazu, einen Blog-Beitrag zu erstellen. Es war ein wenig dicht in der letzten Zeit unter anderem weil unser neues Horizon 2020 Projekt WYRED – netWorked Youth Research for Empowerment in the Digital Science – schon einiges an Vorarbeiten erfordert hat.

Vom 2. bis 3. November hat das Kick-off Meeting im wunderschönen Salamanca in Spanien stattgefunden. Koordinert von der Universität Slamanca nimmt ein engagiertes Team aus Irland, England, Belgien, Italien, der Türkei, Israel und Österreich an WYRED teil. Das Projekt zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche partizipativ in Entscheidungsprozesse über ihre eigene digitale Zukunft mit einzubeziehen und Lösungen auf ihren Werten, Einstellungen und Normen aufzubauen. Besonders bedeutsam wird dabei nicht nur gesehen, die große Heterogenität von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen (z.B. Alter, Geschlecht, Ausbildung, sozialer Status), sondern speziell auch einen Fokus auf marginalisierte Gruppen (z.B. Kinder mit Migrationshintergrund) zu legen. WYRED möchte Kindern und Jugendlichen eine Stimme gebe und auch Räume auf einer Plattform anbieten, um ihre Anliegen und Interessen eigenständig zu erkunden und diese Perspektiven und Einblicke für ihre Zukunft mit Entscheidungsträger*innen zu teilen. Moves ist im Rahmen des Projektes unter anderem für das Arbeitspaket „Inklusion“ verantwortlich.

WYRED Projektteam

WYRED Projektteam

Salamanca bei Nacht

Salamanca bei Nacht

Mehr zum Projekt: Kurzbeschreibung WYRED