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Zentrum für Gender und Diversität

Genderwissen

„Gender-Themen“ weisen eine enorme Bandbreite auf, durchdringen alle gesellschaftlichen, sozialen, politischen, öffentlichen, privaten, physischen und psychischen Bereiche. Dementsprechend umfassend natürlich auch Vielfalt an Quellen und wissenschaftlichen Publikationen dazu. Dies und das Wesen der Gender Studies als interdisziplinäre und zunehmend antikategoriale Wissenschaft tragen dazu bei, dass es mitunter nicht ganz einfach ist, genau das Genderwissen, das benötigt wird, zu finden.

Bei einer Tagung in Berlin (Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum, 11/12 Februar) wurde das Projekt „META“ vorgestellt, ein Bestandskatalog der deutschsprachigen Frauen-, Lesben- und Genderbibliotheken und -archive (i.d.a.).  META bietet eine zentrale Suche in den Beständen der Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbandes. Das eröffnet – auch wenn mitunter eine Fernleihe nicht möglich ist bzw. einer Entlehnung geographische Hindernisse im Wege stehen – völlig neue Möglichkeiten der Suche nach Literatur. Die Sichtbarkeit der Bestände der Lesben- und Frauenarchive sowie der Frauen- und Genderbibliotheken wird verbessert, ein schneller, direkter und umfassender Zugang zu den Erkenntnissen der Frauen- und Geschlechterforschung wird ermöglicht. Das hat beachtliche Bedeutung für Forschung und Vermittlung von Gender Studies und vor allem auch für das für das „discipline building“ einer inter- und transdisziplinären Fachrichtung.

Nächster Schritt ist das Gender-Repositorium „GenderOpen“ – wir sind schon gespannt!

 

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