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Zentrum für Gender und Diversität

Neuigkeiten

Sorry für die lange Schweigsamkeit am Blog, aber es war etwas dicht in der letzten Zeit. Nach dem Urlaub kann ich aber nun einen spannenden Herbst ankündigen: Zwei neue Projekte, WYRED setzt eine Reihe von online Aktivitäten im Kontext der digitalen Gesellschaft und was besonders erfreulich ist: Reverse-Mentoring an Schulen kann weitergeführt werden. Außerdem sind weitere Genderberatungen für Forschungsprojekte sowie MINT- und  Genderseminare geplant.

NextGenLab

Das  FEMtech-Projekt wird vom Technischen Museum Wien koordiniert (Mag.a Elisabeth Limbeck-Lilienau) und in Kooperation mit Lekton Grafik und Web Development und MOVES durchgeführt.

Das GenLab ermöglicht Jugendlichen Zugang zu digitalen Technologien, welche durch die Industrie 4.0  immer mehr an Bedeutung erlangen (z.B. 3D-Drucken, Physical Computing mittels Arduino oder Rasperry Pi, Laser Cutten oder Vinyl Plotten).  Das alleine stellt noch keine besondere Innovation dar. Diese technologischen Entwicklungen in einer attraktiven Labor-Umgebung mit einem gendersensiblen Vermittlungskonzept zu kombinieren wie es das NextGenLab plant, ist allerdings neu. Durch dieses Angebot und u.a. durch die Miteinbeziehung von Unternehmen, sollen jungen Menschen neue Handlungsoptionen für ihre Zukunft in dieser digitalen Welt eröffnet werden.

RoboGen

RoboGen ist ein innovatives – ebenso FEMtech – Projekt, das vom bmvit gefördert wird. Koordiniert von der Salzburg Research GmbH (DI.in Manuela Plößnig) wird RoboGen gemeinsam mit der Johanniter Österreich Ausbildungs und Forschung gem. GmbH und MOVES durchgeführt.

RoboGen entwickelt einen Prototypen mit einem lernenden Agenten, der NutzerInnen vielfältige Optionen zugänglich macht. Die Mensch-Maschine-Interaktion soll durch eine gendersensitive Herangehensweise ein hohes Maß an Personalisierung ermöglichen. Die Zielgruppen des Projekts sind SeniorInnen und Menschen mit chronischen Erkrankungen. RoboGen ermöglicht ihnen, länger selbstständig im häuslichen Umfeld zu bleiben bzw. sich selbst besser in ihrer Erkrankung versorgen zu können.

WYRED

Das Horizon 2020 Projekt WYRED (netWorked Youth Research for the Empowerment in the Digital Society) wird im Herbst sein drittes und letztes Jahr beginnen.

Mittlerweile liegen eine Vielzahl von (Forschungs)projekten und Artefakten der Jugendlichen aus den Teilnahmeländern vor, welche die für sie wichtigen Themen abbilden: In den WYRED-Stories sind diese im Detail nachzulesen.  Für den Herbst sind eine Reihe von online-Events innerhalb der Plattform geplant, welche sich an diesen Themen orientieren, aber auch externe Events mit einbeziehen werden (z.B. UNESCO International Days). Wesentlich für das dritte Forschungsjahr wird auch sein, ein nachhaltiges Business-Modell für WYRED zu schaffen, in das ganz besonders auch StakeholderInnen mit einbezogen werden.

re-ment

Durch das großartige Engagement der Abteilung Gleichstellung und Diversitätsmanagement des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.  wird die Weiterführung re-ment (Reverse-Mentoring) im Schuljahr 2018/19 ermöglicht. re-ment zielt darauf ab, die Potentiale von jungen Menschen (primär Mädchen) in den IT (Informationstechnologien) sichtbar zu machen, indem das traditionelle Mentoring „auf den Kopf gestellt“ wird: SchülerInnen übernehmen die Rolle von Mentorinnen für LehrerInnen.  Dabei können wir auf den Erfahrungen und Evaluierungen aufbauen, die wir im FFG-geförderten Pilotprojekt gemacht haben. Hier finden Sie die wesentlichen Erkenntnisse des Projekts kompakt zusammengefasst in Form einer Handreichung für Lehrende: Reverse Mentoring an Schulen.

Wie auch immer, langweilig wird der Herbst mit Sicherheit nicht – daher ist bei diesen Temperaturen wohl durchaus noch ein bisschen Chillen angesagt…

 

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