Moves

Zentrum für Gender und Diversität

Aktuelle F&E-Projekte

Obwohl MOVES noch relativ neu am Markt ist, können wir bereits auf eine Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten verweisen.

RoboGen –  Gendersensitive Interaktion mit sozialen Robotern (FEMtech_ 5. Ausschreibung; AP-Leitung Analyse genderspezifischer Anforderungen, Projektlaufzeit: 2018-2021)

Koordination: Salzburg Research ForschungsGmbH

RoboGen entwickelt einen Prototypen mit einem lernenden Agenten, der NutzerInnen vielfältige Optionen zugänglich macht. Die Mensch-Maschine-Interaktion soll durch eine gendersensitive Herangehensweise ein hohes Maß an Personalisierung ermöglichen. Die Zielgruppen des Projekts sind SeniorInnen und Menschen mit chronischen Erkrankungen. RoboGen ermöglicht ihnen, länger selbstständig im häuslichen Umfeld zu bleiben bzw. sich selbst besser in ihrer Erkrankung versorgen zu können.

NextGenLab –  Innovation und Exploration für den Arbeitsmarkt der Zukunft (FEMtech_ 5. Ausschreibung; AP-Leitung Bedarfsanalyse und Evaluation, Projektlaufzeit: 2018-2020)

Koordination: Technisches Museum Wien

Das NextGenLab ermöglicht Jugendlichen Zugang zu digitalen Technologien, welche durch die Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung erlangen. Als ein Teil der Ausstellung „Arbeit und Produktion weiterdenken“ wird ein interaktives Labor entwickelt, in dem junge Menschen neue Produktionstools erlernen und ausprobieren können: 3D-Drucken, Physical Computing mittels Arduino oder Rasperry Pi, Laser Cutten oder Vinyl Plotten.  Diese technologischen Entwicklungen werden mit einem gendersensiblen Vermittlungskonzept kombiniert, ein Angebot, das es in der Form bisher noch nicht gibt. Dadurch und u.a. durch die Miteinbeziehung von Unternehmen, sollen den jungen Menschen neue Handlungsoptionen für ihre Zukunft in dieser digitalen Welt eröffnet werden.

Walk your City –  Forcierung des Fußgängerverkehrs in Städten anhand innovativer, verhaltensbasierter Interventionsformen (Mobilität der Zukunft; Genderberatung, Projektlaufzeit: 2018-2020)

Koordination: yverkehrsplanung GmbH

Im Projekt “Walk Your City” wird ein innovatives, verhaltens- und anreizbasiertes FußgängerInnenkonzept mit Fokus auf die Nudging-Methode konzipiert, entwickelt und evaluiert. Im Fokus stehen Zielgruppen neu zugezogene BewohnerInnen, MigrantInnen und StudentInnen, die ihr Mobilitätsverhalten an die neue Situation anpassen müssen. Durch die einzigartige Kombination technologischer Neuheiten (z.B. “Augmented Reality”, “Beacons”), spielerischer Ansätze (“Transmedia Storytelling”), verhaltenstheoretischer Konzepte (z.B. transtheoretisches Stufenmodell, Nudging) und kreativer Kampagnen an belebten Orten werden TeilnehmerInnen motiviert, die Stadt zu Fuß zu erforschen und zu erleben.

WYRED –  Networked Youth Research for the Empowerment in the Digital Society ; wyredproject,eu (H2020-Projekt; Arbeitspaket-Leitung Inklusion, Projektlaufzeit: 2016-2019)

Koordination: Universität von Salamanca, Spanien

WYRED zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in Entscheidungsprozesse über ihre eigene Zukunft in einer sich ständig verändernden und immer stärker digitalisierten Welt miteinzubeziehen und Lösungen auf ihren Bedürfnissen, Werten und Einstellungen aufzubauen. In WYRED wird nicht nur die große Heterogenität von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt (z.B. Alter, Geschlecht, Ausbildung, sozialer Status, Bildungshintergrund), sondern speziell auch ein Fokus auf marginalisierte Gruppen (z.B. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, mit Behinderung, spezifische ethnische Gruppen) gelegt

Mobility 360° – Citizens of the Future; mobility 360.at (Talente Regional Projekt: Genderberatung, Projektlaufzeit: 2017-2019)

Koordination: Zentrum für angewandte Spieleforschung, Donau Universität Krems

Im Projekt „MOBILITY 360°: Citizens of the Future” übernehmen  die Schüler/innen die Rolle von Mobilitätsexpert/innen. Sie erforschen Verkehrstechnologien, setzen sich mit dem Thema „Mobilität hier und anderswo“ auseinander und werfen einen Blick in die Mobilität der Zukunft. Mit Hilfe von 360° Kameras dokumentieren und analysieren die Schüler/innen ihr Umfeld und entwickeln letztendlich ihre Visionen als „Citizens of the Future“, die ihre persönlichen Mobilitätsbedürfnisse zum Ausdruck zu bringen

re-ment – Reverse-Mentoring zur Dekonstruktion von Gender-Stereotypen in der IT www.re-ment.at  (FEMtech-Projekt, Koordination, Projektlaufzeit: 2015-2017)

Koordination:  MOVES

Das Projekt re-ment setzt sich zum Ziel, Schülerinnen mittels Reverse-Mentoring für Berufe in den IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) zu interessieren und Rollenbilder bzw. stereotype Vorstellungen über berufliche Lebensentwürfe zu dekonstruieren. Dieser Ansatz bietet eine ganz neue und innovative Perspektive in der Chancengleichheit von Mädchen in der Technik. Das Projekt implementiert Reverse-Mentoring-Programme an vier Partnerschulen, zentrales Ergebnis ist ein umfassendes Weiterbildungsangebot für die LehrerInnenbildung. Re-ment wird von MOVES koordiniert und gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich durchgeführt.

DIABgender – Genderspezifisches Diabetes-Selbstmanagement diabgender (FEM-Tech-Projekt; Genderberatung, Projektlaufzeit: 2014 bis 2016)

Koordination: Salzburg Research GmbH

DIABgender entwickelte basierend auf biologischen und sozialen Einflussfaktoren ein genderspezifisches Wissensmodell für Diabetes-Selbstmanagement, das unterschiedliche Nutzungskontextevon DiabetikerInnen berücksichtigt. DIABgender zielte darauf ab, den Grad an Personalisierung zu erhöhen und damit DiabetikerInnen in der Selbstkontrolle ihrer Erkrankung und Erreichung von optimalen Zuckerwerten zu unterstützen. DIABgender sollte helfen, den Nutzen von individualisierbaren, IT-gestützten DiabetesAnwendungen zu erhöhen.

MIT-MUT – Mädchen und IT  – Mädchen und UnternehmerInnentum ; mitmut.at (FEMTech Projekt; Genderberatung, Laufzeit: 2014-2016)

Koordination: Makam Research GmbH

Ziel des Projekts MIT-MUT war es, junge Mädchen vor der Berufswahlentscheidung für unternehmerisches Denken und Handeln im IKT-Bereich zu motivieren sowie ihre technischen und unternehmerischen Kompetenzen zu fördern. Dies geschah durch den gezielten Einsatz von Game-based Learning und Social Learning mit Rollenvorbildern von erwachsenen Frauen, die als UnternehmerInnen im IKT Bereich tätig sind.

MIT-MUT wurde mit dem EduMedia Siegel 2016 ausgezeichnet.

Ältere Projekte (Auswahl)
fe|male – Gendersensible und partizipative Gestaltung technologieunterstützter Lernszenarien (Sparkling Science; Koordination Dr.in Zauchner -Studnicka für die Donau-Universität Krems, Laufzeit: 2009-2011)

Das Projekt fe|male fokussierte auf eine partizipative und gendersensible Gestaltung von Web 2.0- Lernumgebungen. In Kooperation mit Schüler/innen wurden Web2.0-Lernszenarien entwickelt und evaluiert sowie in Form von Transfermodellen Empfehlungen für den schulischen Einsatz abgeleitet.

Gender-IST-Analyse der IT-Infrastruktur an österreichischen Schulen (Studie im Auftrag des bm:ukk; Projektleitung Dr.in Zauchner -Studnicka für die Donau-Universität Krems, Laufzeit: 2010)

Im Rahmen der Gender-IST-Analyse der IT an österreichischen Schulen wurde die IT Infrastruktur im Hinblick auf Gendereffekte und deren kontextuale Faktoren einer quantitativen Analyse unterzogen. Die Erhebung umfasste alle österreichischen Schulen und zielte auf die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das bm:ukk.

FEMRoute (FEMtechProjekt; Genderberatung Mag.a Gindl und Dr.in Zauchner -Studnicka, Projektlaufzeit: 2009-2011)

Das Projekt FEMRoute – koordiniert von der Salzburg Research GmbH – beschäftigte sich mit der Berücksichtigung von gender-spezifischen Bedürfnissen in mobilitätsunterstützten Diensten. Eine quantitative und qualitative Befragung wurde eingesetzt, um Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zu eruieren. Die erhobenen Daten wurden für die Entwicklung eines Algorithmus genutzt, der für mobile Applikationen nutzbar gemacht werden soll.

ADVANCE – Advanced Training for Women in Scientific Research (Europ. Kommission, 6. EU-Rahmenprogramm – Science and Society; Leitung von Arbeitspaketen Mag.a Gindl und Dr.in Zauchner-Studnicka für die Donau-Universität Krems, Projektlaufzeit 2006-2008)

Das Projekt ADVANCE setzte sich zum Ziel, ein internationales Trainings-, Mentoring- und Coachingprogramm für Nachwuchwissenschaftlerinnen zu entwickeln, durchzuführen und zu evaluieren. Das Projekt wurde mit dem “egov ebusiness award Niederösterreich 2008“ – Sonderpreis „Gelebte Chancengleichheit in der IT“ ausgezeichnet.