Moves

Zentrum für Gender und Diversität

Aktuelle F&E-Projekte

 

Walk your City –  Forcierung des Fußgängerverkehrs in Städten anhand innovativer, verhaltensbasierter Interventionsformen (Mobilität der Zukunft; Genderberatung, Dr. Zauchner-Studnicka, Projektlaufzeit: 2018-2020)

Koordination: yverkehrsplanung GmbH

Im Projekt “Walk Your City” wird ein innovatives, verhaltens- und anreizbasiertes FußgängerInnenkonzept mit Fokus auf die Nudging-Methode konzipiert, entwickelt und evaluiert. Im Fokus stehen Zielgruppen neu zugezogene BewohnerInnen, MigrantInnen und StudentInnen, die ihrMobilitätsverhalten an die neue Situation anpassen müssen. Durch die einzigartige Kombination technologischer Neuheiten (z.B. “Augmented Reality”, “Beacons”), spielerischer Ansätze(“Transmedia Storytelling”), verhaltenstheoretischer Konzepte (z.B. transtheoretisches Stufenmodell,Nudging) und kreativer Kampagnen an belebten Orten werden TeilnehmerInnen motiviert, die Stadt zu Fuß zu erforschen und zu erleben.

WYRED –  Networked Youth Research for the Empowerment in the Digital Society  (H2020-Projekt; Arbeitspaketleitung Inklusion, Dr. Zauchner-Studnicka, Projektlaufzeit: 2016-2019)

Koordination: Universität von Salamanca, Spanien

WYRED zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in Entscheidungsprozesse über ihre eigene Zukunft in einer sich ständig verändernden und immer stärker digitalisierten Welt miteinzubeziehen und Lösungen auf ihren Bedürfnissen, Werten und Einstellungen aufzubauen. In WYRED wird nicht nur die große Heterogenität von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt (z.B. Alter, Geschlecht, Ausbildung, sozialer Status, Bildungshintergrund), sondern speziell auch ein Fokus auf marginalisierte Gruppen (z.B. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, mit Behinderung, spezifische ethnische Gruppen) gelegt

Mobility 360° – Citizens of the Future (Talente Regional Projekt: Genderberatung Dr. Sabine Zauchner und Mag. Michaela Gindl); 2017-2019)

Koordination: Zentrum für angewandte Spieleforschung, Donau Universität Krems

Im Projekt „MOBILITY 360°: Citizens of the Future” übernehmen  die Schüler/innen in die Rolle von Mobilitätsexpert/innen. Sie erforschen Verkehrstechnologien, setzen sich mit dem Thema „Mobilität hier und anderswo“ auseinander und werfen einen Blick in die Mobilität der Zukunft. Mit Hilfe von 360° Kameras dokumentieren und analysieren die Schüler/innen ihr Umfeld und entwickeln letztendlich ihre Visionen als „Citizens of the Future“, die ihre persönlichen Mobilitätsbedürfnisse zum Ausdruck zu bringen.

Re-ment – Reverse-Mentoring zur Dekonstruktion von Gender-Stereotypen in der IT www.re-ment.at  (FEMtech-Projekt; Koordination: Dr. Zauchner-Studnicka, Mag. Gindl; 2015-2017)

Das Projekt re-ment setzt sich zum Ziel, Schülerinnen mittels Reverse-Mentoring für Berufe in den IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) zu interessieren und Rollenbilder bzw. stereotype Vorstellungen über berufliche Lebensentwürfe zu dekonstruieren. Dieser Ansatz bietet eine ganz neue und innovative Perspektive in der Chancengleichheit von Mädchen in der Technik. Das Projekt implementiert Reverse-Mentoring-Programme an vier Partnerschulen, zentrales Ergebnis ist ein umfassendes Weiterbildungsangebot für die LehrerInnenbildung. Re-ment wird von MOVES koordiniert und gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich durchgeführt.

 DIABgender – Genderspezifisches Diabetes-Selbstmanagement (FEM-Tech-Projekt; Genderberatung: Dr. Zauchner-Studnicka; Projektlaufzeit: 2014 bis 2016)

Koordination: Salzburg Research GmbH

DIABgender entwickelte basierend auf biologischen und sozialen Einflussfaktoren ein genderspezifisches Wissensmodell für Diabetes-Selbstmanagement, das unterschiedliche Nutzungskontexte

von DiabetikerInnen berücksichtigt. DIABgender zielte darauf ab, den Grad an Personalisierung zu erhöhen und damit DiabetikerInnen in der Selbstkontrolle ihrer Erkrankung und Erreichung von optimalen Zuckerwerten zu unterstützen. DIABgender sollte helfen, den Nutzen von individualisierbaren, IT-gestützten Diabetes Anwendungen zu erhöhen.

MIT-MUT – Mädchen und IT  – Mädchen und UnternehmerInnentum (FEMTech Projekt; Genderberatung Dr. Zauchner-Studnicka, Mag. Gindl: Laufzeit 2014-2016)

Koordination: Makam Research GmbH

Ziel des Projekts MIT-MUT war es, junge Mädchen vor der Berufswahlentscheidung für unternehmerisches Denken und Handeln im IKT-Bereich zu motivieren sowie ihre technischen und unternehmerischen Kompetenzen zu fördern. Dies geschah durch den gezielten Einsatz von Game-based Learning und Social Learning mit Rollenvorbildern von erwachsenen Frauen, die als UnternehmerInnen im IKT Bereich tätig sind.

 

 

MIT-MUT wurde mit dem EduMedia Siegel 2016 ausgezeichnet.

 Ältere Projekte

fe|male – Gendersensible und partizipative Gestaltung technologieunterstützter Lernszenarien (bm_wf – Programmschiene: Sparkling Science; Koordination Dr. Zauchner-Studnicka, Laufzeit: 2009-2011)

Das Projekt fe|male fokussierte auf eine partizipative und gendersensible Gestaltung von Web 2.0- Lernumgebungen. In Kooperation mit Schüler/innen wurden Web2.0-Lernszenarien entwickelt und evaluiert sowie in Form von Transfermodellen Empfehlungen für den schulischen Einsatz abgeleitet.

Gender-IST-Analyse der IT-Infrastruktur an österreichischen Schulen (Studie im Auftrag des bm:ukk; Projektleitung  Dr. Zauchner-Studnicka, Laufzeit: 2010)

Im Rahmen der Gender-IST-Analyse der IT an österreichischen Schulen wurde die IT Infrastruktur im Hinblick auf Gendereffekte und deren kontextuale Faktoren einer quantitativen Analyse unterzogen. Die Erhebung umfasste alle österreichischen Schulen und zielte auf die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das bm:ukk.

 FEMRoute (FEMtechProjekt; Genderberatung Gindl und Dr. Zauchner-Studnicka; Projektlaufzeit: 2009-2011)

Das Projekt FEMRoute – koordiniert von der Salzburg Research GmbH – beschäftigte sich mit der Berücksichtigung von gender-spezifischen Bedürfnissen in mobilitätsunterstützten Diensten. Eine quantitative und qualitative Befragung wurde eingesetzt, um Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zu eruieren. Die erhobenen Daten wurden für die Entwicklung eines Algorithmus genutzt, der für mobile Applikationen nutzbar gemacht werden soll.

ADVANCE – Advanced Training for Women in Scientific Research (Europ. Kommission, 6. EU-Rahmenprogramm – Science and Society; Leitung von Arbeitspaketen Mag. Gindl und Dr. Zauchner-Studnicka; Projektlaufzeit 2006-2008)

Das Projekt ADVANCE setzte sich zum Ziel, ein internationales Trainings-, Mentoring- und Coachingprogramm für Nachwuchwissenschaftlerinnen zu entwickeln, durchzuführen und zu evaluieren. Das Projekt wurde mit dem “egov ebusiness award Niederösterreich 2008“ – Sonderpreis „Gelebte Chancengleichheit in der IT“ ausgezeichnet.

 SITCOM –  Simulating IT Careers for Women (Europ. Kommission Sokrates – Minerva; Koordination Dr. Zauchner-Studnicka), Projektlaufzeit 2005-2007).

Ziel des internationalen Projektes SITCOM war die Entwicklung einer Internetplattform, deren zentrales Element ein Rollenspiel für Mädchen darstellt. Mädchen können Arbeitstage im Leben von Frauen in technischen Berufen durchspielen und sich auf diese Weise spielerisch mit derartigen Berufen vertraut machen. Das Projekt wurde mit dem „Comenius EduMedia Award 2007“ prämiert.

CBT Evaluierung – Equal Projekt (Learn Forever) – Lernsoftware für bildungsferne Frauen (Auftragsstudie ABZ Austria; Projektleitung Dr. Zauchner-Studnicka)

Im Rahmen dieser Auftragsstudie wurde eine Evaluierung von Lernsoftware für bildungsferne Frauen durch­ geführt. Anhand eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs wurden gängige Softwareprodukte vergleichend evaluiert.

Wirkungsanalyse frauenfördernder Maßnahmen im bm:bwk (Projektmitarbeit Mag. Michaela Gindl)

Im Rahmen dieses Projektes wurden die  seit den 1990er Jahren gesetzten Maßnahmen und Aktivitäten des Wissenschaftsministeriums im Bereich von Frauenförderung und Gleichbehandlung evaluiert. Die Studie wurde vom Institut für Höhere Studien (IHS), der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Universität Klagenfurt und dem Joanneum Research Wien (JR) durchgeführt (2003-2004).

 

Leitfaden für gendersensible Didaktik (ESF, BMBWK, IFF – Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt, Frauenbüro der Stadt Wien; Projektmitarbeit Mag. Michaela Gindl)

Der Leitfaden wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Universität und Arbeitsmarkt – Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen an Universitäten“ erstellt. Im Zuge des Projekts wurde eine begleitende Evaluierung eines Lehrgangs zur Berufsorientierung und zum Erwerb prozessorientierter Fähigkeiten durchgeführt. Darauf aufbauend wurde im Auftrag des Frauenbüros der Stadt Wien der „Leitfaden für gendersensible Didaktik“ entwickelt.

Erhebung von Modellen zum „Mentoring von Absolventinnen technischer Studienrichtungen“ (FFG; Projektmitarbeit Mag. Michaela Gindl)

Die Studie wurde in Kooperation mit dem Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der Technischen Universität Wien durchgeführt. Der Fokus der Studie lag auf einer Analyse von Mentoringprogrammen für Frauen in der Technik.  Diese Programme bezogen sich sowohl auf die Begleitung des Übergangs von Absolventinnen technischer Studienrichtungen in ein adäquates Beschäftigungsverhältnis als auch auf Mentoring-Angebote von Unternehmen, die Absolventinnen technischer Studienrichtungen beschäftigen.