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Zentrum für Gender und Diversität

FORSCHUNG

FORSCHUNG

Unser Verständnis von Forschung basiert auf einem Responsible Research and Innovation-Ansatz. Damit stellen wir gesellschaftliche Herausforderungen in den Fokus und binden unsere Aktivitäten an höchste ethische Standards. Es ist immer der Blickwinkel diverser Nutzer*innen, der uns in unseren angewandten Forschungsaktivitäten leitet, wir arbeiten durchwegs mit echter Partizipation und Co-Creation. Dabei sind es insbesondere innovative Themen der Digitalisierung und Anforderungen an einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt, die uns aus den Perspektiven unterschiedlicher Nutzer*innen interessieren.

NextGenLab

Das Forschungsprojekt nextgen*LAB befasst sich mit gendersensibler Technikvermittlung und stellt die Frage, welche Rolle das techLAB als musealer Maker*Space des Technischen Museums Wien dabei spielen kann, junge Menschen – und vor allem junge Frauen* – für digitale Technologien zu begeistern und dadurch zur beruflichen Orientierung beizutragen. Im Rahmen des Projekts wurden wesentliche Faktoren identifiziert, die es ermöglichen einen Maker*Space gendersensibel zu gestalten.©studio d*luxe

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Zauchner, Sabine (2021). Gendersensibilität im Makerspace: Ja klar! TMW zine, https://www.technischesmuseum.at/gendersensibilitaet_im_makerspace_ja_klar
Zauchner, Sabine (2021).Rollenmodelle im TECHLAB. TMW zine, https://www.technischesmuseum.at/rollenmodelle_im_techlab
Limbeck, Elisabeth und Zauchner, Sabine (2021). Makerspaces are not for females, are they? Science and Technology Studies Conference, June 17-19.  Book of Abstracts, pp. 96 . PDF: STS Italia Book of Abstracts

E-MINT (Eltern und MINT)

Wenn es darum geht, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern, wird häufig das Schlagwort „MINT“ genannt. Dahinter stehen jene Kompetenzen, die einen Einfluss darauf haben, wie sich individuelle Partizipationsmöglichkeiten an den aktuellen technologischen Innovationen gestalten. Eltern – die wesentlichsten Türöffner*innen für ihre Kinder in MINT-Berufe – werden in diesen Diskussionen völlig vernachlässigt. E-MINT nutzt das Science Capital Modell, das die Kulturtheorie von Pierre Bourdieu ins 21. Jahrhundert übersetzt, um Eltern in ihrer bedeutsamen Rolle zu stärken.


©studio d*luxe
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Zauchner, Sabine (2021). How to Empower Parents to Take Over their Gatekeeper Role in STEM. Network Gender and STEM Conference , August 30 – 31. Book of Abstracts, pp. 121 – 122. PDF: GenSTEM Abstract Book.
Zauchner, Sabine, S. Stella-Pfeiffer, S. Wimmer, I. Aistleitner, N. Denk, N. Salomon, M. Hollinetz, T. Wernbacher (2021). How to Engage Parents in STEM, 15th International Technology, Education and Development Conference, INTED2021 Proceedings, pp. 4732-4741. PDF: How to Engage Parents in STEM

RoboGen

Gendersensible Technikgestaltung muss als Teil der sozialen Konstruktionsprozesse von Geschlecht verstanden werden, in denen sich Stereotype direkt in den Artefakten materialisieren. Es ist nicht erstaunlich, dass bereits subtile Hinweise eine entscheidende Rolle spielen, in welchen Kontexten oder für welche Aufgaben Roboter bevorzugt eingesetzt werden. Schon der Name des Roboters kann darüber entscheiden, ob diesem eher einer Aufgabe in der Pflege oder in der Industrie zugetraut wird. RoboGen fokussiert auf die gendersensiblen Gestaltung eines sozialen Roboters.

©CanStockPhotos
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Astrid Weiss, Anna Pillinger, Katta Spiel, and Sabine Zauchner (2020). Inconsequential Appearances: An Analysis of Anthropomorphic Language in Voice Assistant Forums. In Extended Abstracts of the 2020 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI EA ’20). Association for Computing Machinery, New York, NY, USA, 1–7. DOI: https://doi.org/10.1145/3334480.3382793
Prinzellner, Y., Sturm, N.,Geyer, C., Salomon, G., Weiss, A., Zauchner, S., Plößnig, M.,Jung, O. (2022). Using an off-the-Shelf Platform to Develop a Gender-Sensitive Health Care Robot for Older Adults and Chronically Ill People. Aging and Health Research, 2 (2). DIO: https://doi.org/10.1016/j.ahr.2022.100072
Sabine Zauchner, Astrid Weiss, Manuela Plössnig, Nadine Sturm, Sofia Kirilova, Mathias Schmoigl (submitted). We Should Avoid Gender-Stereotypes in Social Robots – shouldn´t we? International Journal of Gender, Science and Technology.

CEPNET (Children’s Empowerment in Primary school Network)

Das CEPNET-Projekt entwickelt ein Modell für Grundschulen, das die beiden Ebenen des Unterrichts vor Ort und in der digitalen Welt auf innovative Weise miteinander verbindet. Die Schüler*innen, ihre Bedürfnisse und Interessen stehen dabei im Mittelpunkt. Ziel ist es, einen selbstgesteuerten Lernprozess anzuleiten, in dem die Themen – im Rahmen der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN – ausgewählt werden können, die für die Schüler*innen wichtig und interessant sind, diese frei erkundet und erforscht werden können und schließlich der Öffentlichkeit und Stakeholdern*innen präsentiert werden.

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Entwicklung eines solarbetriebenen Spielzeugautos aus Recyclingmaterial urch einen Schüler aus Poppi/Italien
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